Stefan
Brandt
geboren
1976 in Weimar
(Deutschland). Gesangsstudium bei Martin
Christian Vogel in Detmold sowie von 1996 bis 2001 bei Richard Levitt
an der Musikakademie Basel(Schola Cantorum Basiliensis). Kurse für
Gesang und Ensemblemusizieren u.a. bei Paul Esswood, Christoph
Pregardien und Anthony Rooley. Im Jahre 2001 Diplom für Alte Musik
(Renaissance/Barock) mit Schwerpunkt Ensemblemusizieren an der Schola
Cantorum Basiliensis.
Zeitgleich 1994 bis 2001 Studium der Musikwissenschaft, Geschichte und
Medienwissenschaft in Paderborn und Basel, u.a. bei Silke Leopold,
Reinhard Strohm und Wulf Arlt. 2002 bis 2004 musikwissenschaftliche
Dissertation in Basel über die Oper Arianna e Teseo von Nicola
Porpora mit einem Promotionsstipendium der Studienstiftung des
deutschen Volkes. Vorträge bei musikwissenschaftlichen Symposien
und Kongressen. Verschiedene Veröffentlichungen zur Musik des
Barock, darunter Artikel für die Enzyklopädie Die Musik in
Geschichte und Gegenwart (MGG). Freie Mitarbeit u.a. im Feuilleton der
"Basler Zeitung".
Konzerttätigkeit im In- und Ausland, u.a. 1999 Rolle des
Evangelisten bei der Uraufführung von Friedrich Schenkers
"Goldberg-Passion" im Gewandhaus Leipzig unter der Leitung von Johannes
Kalitzke; 2002 am Opernhaus Zürich Mitwirkung in David Pountneys
Inszenierung von Berlioz' "Benvenuto Cellini" unter der Leitung von
John Eliot Gardiner, 2004 Solorezital mit zeitgenössischer Musik
bei den Dresdner Musikfestspielen.
Im Jahre 2001 Gründung des Opernensembles "Pasticcio Renano",
seither dessen künstlerischer Leiter. 2002 mit "Pasticcio Renano"
Produktion Arianna nach Georg Friedrich Händel im Theater Scala
Basel. 2002 bis 2004 Stipendiat der von der Deutschen Bank getragenen
"Akademie Musiktheater heute" in der Sparte "Intendanz".
Förderpreis der Akademie für die aktuelle Opernproduktion
"Oreste" von G. F. Händel.
2000 bis 2004 Förderung durch das College Programm der
Unternehmensberatung McKinsey&Company. Seit Mai 2004 Tätigkeit
als Associate bei McKinsey in Wien.
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